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Vollgas mit dem Wind

Ein Vorschlag stösst auf Begeisterung. Jan und Lars erzählen uns, wie sie ihren hartnäckig verfolgten Traum zusammen mit TBF verwirklichen konnten: Das Segeln eines 49ers.

Was es zum Segeln braucht

So­viel vor­ab, das Se­geln ei­nes 49ers will ge­lernt sein! Boot, Was­ser, Wind und Se­gel­part­ner bil­den zu­sam­men ein dy­na­mi­sches Sys­tem, wel­ches im Se­kun­den­takt syn­chro­ni­siert wer­den will. Ein solch ein­ge­spiel­tes Team bil­den Jan und Lars seit dem Som­mer 2020 mit ih­rem neu­en 49er, mit dem sie nach ei­ner lan­gen Vor­ge­schich­te nun ge­konnt die Schwei­zer Seen be­se­geln. Aber wie­so muss­te es ge­ra­de die­se olym­pi­sche Se­gel­boot-Klas­se sein, die für ihre be­son­ders her­aus­for­dern­den Re­gat­ten be­kannt ist?

Frühe Freude am Segeln führte die beiden zusammen

Die Ge­schich­te der bei­den be­geis­ter­ten Seg­ler Jan und Lars be­ginnt in Nord­deutsch­land. Schon als Bu­ben ka­men sie mit ih­ren je­wei­li­gen Gross­vä­tern mit Se­geln in Kon­takt. Die Be­geis­te­rung für Se­gel­törns färb­te bald ab. Es war die­ses Frei­heits­ge­fühl, die­ses «auf dem Was­ser un­ter­wegs seins», wel­ches de­fi­ni­tiv Ein­druck hin­ter­liess. Und zwar ei­nen blei­ben­den. Ken­nen­ler­nen soll­ten sich die zwei aber erst Jah­re spä­ter, aus­ge­rech­net im Bin­nen­land Schweiz. Mit dem al­ler­ers­ten Tag des ETH-Stu­di­ums in Zü­rich be­gann eine enge Freund­schaft, wel­che für Jan und Lars über wal­len­de Se­gel und fri­sche See­luft hin­aus­geht.

Segeln, sogar während dem Studium

Um auch mit schma­lem Stu­den­ten­bud­get zu se­geln, be­glei­te­te Jan sei­nen On­kel ab und an auf Se­gel­törns an der Cos­ta Bra­va. Vor fünf Jah­ren dann konn­ten die bei­den Freun­de ne­ben ih­rem Dok­to­rat den Se­gel­schein auf dem Zü­rich­see er­wer­ben: Dank den Kur­sen des ASVZ, dem Sport­ver­ein der Hoch­schu­len. Dort wur­de ihr Po­ten­zi­al so­fort er­kannt: Schon bei der nächs­ten Durch­füh­rung wa­ren sie als Trai­ner mit an Bord. Mit dem Sei­ten­wech­sel kam die Am­bi­ti­on.

Begeisterung mit vollem Körpereinsatz

Ein Jahr spä­ter meis­ter­ten die bei­den ih­ren ers­ten Hoch­see­törn in Oslo. Da­mit nicht ge­nug. Um ihre Wett­kampf­leis­tung vor­an­zu­trei­ben und ih­ren Durch­hal­te­wil­len zu tes­ten mel­de­ten sie sich für die Extreme Sailing Academy in Lis­sa­bon an. Der Name ist Pro­gramm: Für den vier­tä­gi­gen Törn auf dem stür­mi­schen At­lan­tik braucht es mehr als nur die pas­sen­de Aus­rüs­tung und Se­gel­be­geis­te­rung. Schläft der Eine, re­gelt der An­de­re oben auf dem Deck al­les al­lein. Und trotz­dem wa­chen ge­üb­te Seg­ler bei der kleins­ten Ver­än­de­rung auf, um un­ver­züg­lich Un­ter­stüt­zung zu leis­ten. Team­work auf die Spit­ze ge­trie­ben!

Die Er­fah­rung in Lis­sa­bon mach­te den bei­den ei­nes klar: Sie woll­ten mehr. Sie woll­ten an Re­gat­ten teil­neh­men. Doch: Da war mit ei­nem her­kömm­li­chen Se­gel­boot nicht viel zu ho­len... Ihre Men­to­rin aus dem Se­gel­schein-Kurs setz­te ih­nen als­bald ei­nen neu­en Floh ins Ohr: wie­so kein 49er? Was das High-Per­for­mance Boot be­son­ders an­spruchs­voll macht: Die Se­gel wer­den nicht über Kur­beln oder Ha­ken kon­trol­liert, son­dern di­rekt von Hand ge­hal­ten. Vor­scho­ter und Steu­er­mann ba­lan­cie­ren das Boot mit dem ei­ge­nen Kör­per­ge­wicht aus, auf den brei­ten Wings zu bei­den Sei­ten des schma­len Boot­kör­pers ste­hend. Es ist die­ses un­mit­tel­ba­re Feed­back des di­rek­ten Kör­per­ein­sat­zes, was die­se Se­gel­dis­zi­plin so her­aus­for­dernd macht. Eben rich­ti­ges Se­geln!

Vom richtigen Zeitpunkt

Die ers­te Chan­ce zum Kauf ei­nes ei­ge­nen 49ers ver­pass­ten Jan und Lars prompt. Sie wa­ren zum Ver­kaufs­zeit­punkt ab­we­send – nicht ganz über­ra­schend, auf Se­gel­törns. Als kurz dar­auf ein äl­te­res Mo­dell zum Ver­kauf stand, pack­ten sie so­fort zu!

Un­er­müd­lich üb­ten sie den Um­gang mit dem un­ver­blümt ehr­li­chen Boot, das kei­ne fal­sche Be­we­gung un­be­ach­tet liess – nach ei­ge­nen An­ga­ben ver­brach­ten die Seg­ler im ers­ten Jahr mehr Zeit im als über dem Was­ser! Wenn das Boot ken­tert, schnellt der Mast im schlimms­ten Fall nach un­ten und zeigt wie ein Fin­ger in die Was­ser­tie­fe. Ein Zu­rück­wen­den ist al­lein prak­tisch un­mög­lich! Es dau­er­te fast ein Jahr, bis die bei­den end­lich die ei­ge­ne Schwimm­zeit li­mi­tie­ren und den ge­wünsch­ten Speed auf­neh­men konn­ten. Die Lern­kur­ve ge­hört zum heu­ti­gen Er­folg mit dazu!

2020 fühl­ten sich die Seg­ler be­reit für ei­nen «rich­ti­gen», neu­en 49er. Kein Übungs­boot mehr, son­dern ein Renn­boot. Es fehl­te nur noch ein Part­ner, wel­cher ge­nau­so be­geis­tert von der Idee war, die­ses State­ment von Kön­nen und Wen­dig­keit auf die Schwei­zer Seen zu brin­gen. Seit Sep­tem­ber 2020 sind Jan und Lars nun stol­ze Be­sit­zer ei­nes nigel­na­gel­neu­en 49ers und flie­gen über das Was­ser: Ge­tra­gen von ei­nem gros­sen «Ex­plo­ring Tog­e­ther»-Se­gel! Wir sind stolz, nun eben­falls ein Teil die­ser Ge­schich­te zu sein!

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